Landesfachstelle blick*
LSBTIAQ* Strukturen im ländlichen Raum
Die Landesfachstelle blick* setzt seit Mai 2022 im ländlichen Raum breitflächig Impulse zu den Themen sexuelle und geschlechtliche Identität, ermöglicht Austausch auf diversen Ebenen und schafft Sichtbarkeit. Auf diesen Wegen werden mögliche Berührungsängste abgebaut, LSBTIAQ* Strukturen gestärkt oder geschaffen und Regelstrukturen sensibilisiert. Damit werden queere Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensbereichen unterstützt und empowert.
In den Ballungszentren von NRW gibt es vielfältige Beratungs- und Gruppenangebote für LSBTIAQ* Personen, die oftmals finanziert werden. In Ergänzung dazu soll durch diese Fachstelle die Beratungs- und Angebotssituation in den ländlichen Gebieten in den Blick genommen und gestärkt werden. Aktuell gibt es meist keine oder nur kleine Anlaufstellen und eine weite Anreise ist notwendig, um entsprechende Angebote in den nächstgrößeren Städten in Anspruch nehmen zu können. Zudem steigen die Bedarfe der Communities an und die Themenvielfalt ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen.
Entstehung der Landesfachstelle
Die Landesfachstelle ist im Mai 2022 im Rahmen des nordrhein-westfälischen Aktionsplans „Impulse 2020 – für queeres Leben in NRW“ zunächst als Pilotprojekt zwischen Hamm und Paderborn an den Start gegangen.
Zwei Jahre später, im Mai 2024, wurde das Projekt schließlich zur Landesfachstelle verstetigt. Die Kampagne und die Bildungsarbeit erstrecken sich nun über den kompletten ländlichen Raum Nordrhein-Westfalens und wachsen stetig.
Weiter zu Arbeitsbereichen, Projekten und Veröffentlichungen geht es hier:
Aktuelles
Danke an Astrid Hirsch-von Borries für die großartige, lebendige, ausführliche und beeindruckende Führung durch die Ausstellung „gefährdet leben – Queere Menschen 1933 bis 1945“!
Die Sonderausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld wird in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf gezeigt und um “Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“ ergänzt.
Große Empfehlung von uns. Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. August 2026!
„Die vielfältigen und ambivalenten Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter ist auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen sowie aktuelle Forschungsergebnisse.
Es wird deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Erzählt wird aber nicht nur die Verfolgungsgeschichte, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität bis in die Nachkriegszeit.“
Stark fanden wir auch die Installation „Zwang und Zeichen“ von der Installationskünstlerin und Bühnenbildnerin Saskia Holte.
@mahn_und_gedenkstaettedus
@hirschfeldstiftung
@vonundzubambi
@saskia_holte
#queer
#magnushirschfeld
#zwangundzeichen
Seid dabei!
Bei unserer digitalen Veranstaltung am 7. Juli 2026 von 14-16Uhr zum Thema "Alter(n) unterm Regenbogen – Herausforderungen für Senior*innenarbeit und Altenhilfe".
Die Online-Veranstaltung beleuchtet die Lebensrealitäten älterer LSBTIQ*-Menschen und zeigt auf, welchen besonderen Herausforderungen sie im Alter begegnen. Wie können Angebote der Altenarbeit vielfältiger, sensibler und diskriminierungsfrei geplant und gestaltet werden?
Der fachliche Input umfasst drei Teile:
1. Erläuterungen zu den Begriffen LSBTIQ*
2. Einblicke in die Lebensrealitäten der Zielgruppe
3. Verantwortlichkeiten in der Altenhilfe und gute Beispiele aus der Praxis
Bei den guten Beispielen aus der Praxis berichten Markus Giesbers vom St. Elisabeth-Stift Sendenhorst über die Zertifizierung der Einrichtung mit dem Siegel „Lebensort Vielfalt“ der Schwulenberatung Berlin, Edith-Margarete Gewers, Quartiersmanagerin beim Generationentreff Vreden vom Queer-Stammtisch und Simon Büscher von der Leitstelle Älter werden der Stadt Ahlen vom Netzwerk für Vielfalt.
Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Fragen und Diskussionen.
Meldet euch jetzt an!
Link in der bio.
#QueerImAlter #LSBTIAQ #RESPECT
5 Jahre Coming-Out-Days!🥳
Dank Eurem tatkräftigen Engagement dürfen wir in diesem Jahr das erste Jubiläum unserer Aktionstage im ländlichen Raum feiern.
Lasst euch inspirieren von den vielfältigen Angeboten während des Pride-Monats und sorgt mit uns dafür, dass queeres Leben auf dem Land auch im Herbst und darüber hinaus sichtbar bleibt!
Eure Veranstaltungen könnt ihr noch bis zum 31. Juli einreichen.
Wir freuen uns schon jetzt auf ein vielfältiges Programm und einen bunten Herbst mit euch! 🏳️🌈🏳️⚧️
Weitere Inspirationen für Veranstaltungen und das Anmeldeformular findet ihr auf unserer Website (siehe bio).
#pride #vielfalt #ComingOutDay #lsbtiaq
@rosastrippe
@anders_und_gleich
@queeresnetznrw
WOW
HAPPY PRIDE
Danke und Glückwunsch an das Orga-Team 🌈❤️
Was ein wichtiges, starkes & buntes Zeichen, besonders in der aktuellen Zeit!! Danke an die vielen Engagierten an den Info- und Aktionsständen, in der Moderation und im Programm!!
Und Danke an alle Teilnehmenden!! 🌈❤️
#vielfalt
#pride
#paderborn
Yes!
Nach dem großartigen 1. CSD in Gütersloh und dem Start der RESPECT!-Kampagne, wandert nun auch ein Satz der Ausstellung „Feldwege zum Coming-out“ durch die Region!
Die Ausstellung kann kostenfrei bei Carla Terhechte von der @awo_sexpaed_guetersloh ausgeliehen werden und in Bibliotheken, VHS, Schulen, Kirchen, Rathäuser, Kulturzentren,……. stehen!
Auf den 14 Roll ups werden queere Menschen porträtiert, die von ihrer persönlichen Erfahrung berichten. Zu sehen sind Bilder, zu lesen kurze Zitate und zu hören über den QR-Code sehr bewegende, schöne, traurige, lustige, … Geschichten!!
Weitere Infos auch in unserer Bio!
Danke für euer Engagement, die gute Zusammenarbeit und die nette Veranstaltung in der Stadtbibliothek!
@awo_sexpaed_guetersloh
@pro_familia_guetersloh
@stadtguetersloh
@kreis_guetersloh_
@csd_guetersloh
@gtverliebtsich
@awo_kreisverband_guetersloh
@gütersloh
